Kosmischer Schamane
Erde Sonne Venus Uranus Neptun
Der moderne Schamane
Die Schamanen auf der Erde haben ihre Orientierung verloren. Sie halten verzweifelt an Werten und an alten Zeremonien fest, die überliefert wurden und die ihnen genetisch, so könnte man sagen, in ihr Herz eingebrannt wurden. Sie bringen die Reihe der Verwandten, die waren, die da noch kommen wollen, in ihr Leben, und verfolgen sie. Das, was diese Schamanen fürchten, ist die Öffnung ihrer Kanäle in den Kosmos.
Die Schamanen der Altzeit
Die Schamanen der Altzeit haben und hatten sich den Göttern der Erde verschrieben. Sie gingen davon aus, dass die Götter des Kosmos oder des Himmels von der Erde befehligt werden. Sie trennten und sie schnitten einen wichtigen Teil der großen universellen Einheit also voneinander ab. Sie taten das, was schon immer getan werden musste. Und sie taten es so, wie es vorgeschrieben war, da sonst Strafen, schlechte Ernte, Krankheiten, Not oder sonstige Repressalien drohten.
Die Angst vor dem neuen Wissen
Die Schamanen heute haben Angst, ihre Kanäle zu öffnen, denn sie ahnen, dass hier Wissen einströmen könnte, welches sie auffordert, Altes loszulassen und durch neue Erkenntnisse, und neu-altes, ganz einfaches und ursprüngliches Wissen zu ersetzen. Diese Schamanen glauben, sie verlören ihren Status, sie verlören ihre Ehre, sie verlören das Talent zu dienen. Sie befürchten, sie verlören den Zugang zu ihrer Magie und damit die Liebe und den Respekt der Erde selbst.
Die Sehnsucht nach einer neuen Orientierung
Was sie brauchen, ist jemand, der ihnen hilft sich zunächst einmal zu bündeln; der ihnen aufzeigt, dass sie gleichgültig, wo sie sich auf der Erde befinden, ähnliche Irrtümer und ähnliche Ängste in sich tragen… Viele Schamanen auf dieser Welt suchen einander. Sie suchen einander über einen Menschen, der ihnen erklären kann, was ein Schamane ist, was ein moderner, ein Jetzt-Schamane ist. Ein Heiler, ein Seher ein Prophet; ein wahrnehmender und sinnlicher Meister, der Himmel und Erde, Körper und Geist verbindet; der die Perspektive eines alten Krafttiers, des Adlers einnimmt.
Wie der Adler
Der Adler kreist. Er begibt sich in die Lüfte. Er lässt sich tragen von den Elementen. Er ist bekannt und berühmt für seinen Scharfsinn, für sein Sehen. Er ist geachtet und geschätzt für seine Geduld und für seine Würde. Er ist gelassen und er wartet. Er wartet solange, bis er seinen Augen traut und weiß, dass jetzt der schnelle Fall auf die Erde ihm die Nahrung bringt, nach der er Ausschau hielt.
Auf diese Weise sollte ein Schamane arbeiten:
Die Sinne gebrauchen und in die Lüfte gehen,
in die Elemente und in die Ewigkeit, in die eigene Quelle eintauchen,
und eine andere, eine weite, eine großartige Perspektive einnehmen.
Und dann reden, heilen oder handeln,
so wie der Adler, wenn er gesehen hat, was er braucht, was ein anderer braucht und worum es geht.