Spiritualität.

Spiritualität - Lichtwelten - die Göttlichkeit - das Paradies - Gott

 Die Spiritualität ist der Sammelbegriff für alle Aktivitäten, die innerhalb der Realität des Spirituellen Selbst entwickelt werden. Dies betrifft die gesamte menschliche Schöpfung in den vier Bereichen: Kultur, Religion, Gesellschaft und Wissenschaft. Alles, was die Menschen innerhalb irgendeiner Form von Gemeinschaft leisten ist im Grunde genommen spirituell.

 

Jene Spiritualität, die sich dagegen als Besonderheit auf dem Spielfeld hervorheben will, ist eine Form von Ablehnung gegenüber der selbsterschaffenen Realität. Sie ist ebenso eine Abwertung der irdischen Schöpfung. Sie möchte z. B. immer etwas hinter den Dingen sehen. Sie sieht in jedem Aspekt der Natur und des Menschen fehlerhafte Erscheinungen, die der Korrektur bedürfen.

Diese Art von Spiritualität ist der zentrale Kern vieler Programme der Ablehnung der Zwischenebene. Ihre Praxis führt schließlich zu wahnwitzigen Verhaltensweisen, die das offensichtliche Fiasko im Umgang mit sich und der eigenen Schöpfung zu vertuschen oder zu fliehen versuchen.

Lichtwelten. 

Die Lichtwelten sind die Spiegelkopien der Urschöpfung. Sie entstammen aus deren Oberfläche. Von der Form her ähneln sie der Urschöpfung, vom Inhalt her sind sie anders beschaffen.

Genauer gesagt besteht ihre Quelle aus den Informationen der obersten Lichtschicht der Urschöpfung. Sie sind also nicht aus einem Kern hervorgegangen, sondern aus der Form der ihn umkreisenden Peripherie. Der Kern ist der energetische Ort, an dem die Essenz dieser Realität behütet wird. In der Urschöpfung dreht sich alles um einen Kern herum. Dieses Zentrum fungiert gleichzeitig als Ursprung aller vorhandenen Formen in seiner Schöpfungsrealität. Ein derartiges Universum bildet eine energetische Einheit mit typischen Merkmalen.

Lichtwelten dagegen bestehen aus Teilen, die nicht um einen Kern kreisen, sondern von einer gleichgearteten Sehnsucht angetrieben sind. Sie sind in Galaxien organisiert, die sich voneinander durch die spezifischen Qualitäten ihrer treibenden Sehnsüchte unterscheiden. Ihnen fehlt ein zentraler Kern, der die Schöpfung steuert. Dieses Vakuum entfaltet eine magnetische Wirkung, durch die allen Energieformen des Systems ein zentrifugaler Verlauf aufgezwungen wird. Alles bewegt sich mehr und mehr zur Peripherie, weg vom Zentrum. Dieses wird dennoch in allem, was sich an der Oberfläche befindet gespiegelt. Diese Spiegelung vermittelt statt der natürlichen Anziehung des wahren Kerns, eher eine unstillbare Sehnsucht nach dem Ursprung.

Die Lichtwesen sind die Bewohner der Lichtwelten. Ihre Quelle befindet sich in den Lichtschichten, die die Konturen der Schöpfung ausmachen. Daher können sie sich lediglich mit den Erfahrungen befassen, die von den zahlreichen Erscheinungsformen des Lichtes handeln. Diesbezüglich verfügen sie über ein beschränktes Bewusstseinspotential, welches ihnen erlaubt, meisterhaft mit allen Aspekten der Formen aus der Lichtoberfläche, sowie mit den Konturen der gespiegelten Schöpfung umzugehen. Sie können dagegen keinen direkten Zugang zum Kern, zum Ursprung der Urschöpfung bekommen. Sie streben deshalb nach der idealen Form, der perfekten Erscheinung, der vollendeten Gestalt. Sie werden von einer Sehnsucht angetrieben, die nie in Erfüllung gehen kann, weil sie sich im Bereich der Spiegelungen entfaltet.

Lichtwesen sind die perfekten Prototypen der Darsteller auf dem Spielfeld der Persönlichkeiten hier auf Erden.

Die Göttlichkeit:

 Sammelbegriff für alle Felder der Ohnmacht innerhalb der selbst erschaffenen Realität aus Vorstellungen der Menschen. Die Göttlichkeit bezeichnet die Energie solcher Bereiche, in denen der Mensch sich selbst entmachtet und aufgegeben hat.

 Das Paradies:

Der Ort der Erfüllung. Dieser befindet sich in den Erfahrungen des Alltags, wenn du sie ohne Ablehnung annimmst und durchlebst.

Gott. 

Über Gott und dessen Existenz braucht man nicht zu streiten, denn jeder erlebt den Gott seiner Ohnmacht auf eine persönliche Weise. Gott ist eine Schöpfung aus den Vorstellungen des Menschen und ist im Grunde genommen die Quelle seiner Ohnmacht. In Gott verschwindet der Mensch. Es handelt sich um eine selbstlose Realität und um ein Energiefeld aus purer Bewusstlosigkeit, in der keine Entfaltung möglich ist für den Menschen. Man kann lediglich die Wirkungsweise der Felder der Ohnmacht beschreiben und die Art der Ablehnung, die diesen Feldern zu Grunde liegt. Man kann über Strukturen sprechen, die aus dem Umgang mit der Ohnmacht hervorgehen. Aber man kann den Menschen niemals ihre Vorstellungen bezüglich ihrer Ohnmacht wegnehmen. Die ursprüngliche allgemeingültige Lösung ist und bleibt die reine Erfahrung des Lebens selbst.

Diese Art von Energie, wie sie durch Gott auf den Punkt gebracht wird, steht auch im Widerspruch zum Schöpfermenschen und zur Versöhnung.